Zum Inhalt springen
  • Versandkostenfrei
  • 365-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • Made in EU
Heilpflanzen

Sibirischer Ginseng (Taigawurzel): Inhaltsstoffe, Verwendung & aktuelle Forschung zur Wirkung

Sibirischer Ginseng (Taigawurzel): Inhaltsstoffe, Verwendung & aktuelle Forschung zur Wirkung

Sibirischer Ginseng (Eleutherococcus senticosus), auch Taigawurzel genannt, ist eine Heilpflanze aus der Familie der Araliengewächse. Obwohl er „Ginseng“ genannt wird, handelt es sich nicht um botanisch echten Ginseng (Panax), sondern um eine eigenständige Pflanzenart. Verwendet wird vor allem die Wurzel, die traditionell in Russland und Ostasien heimisch ist. Sibirischer Ginseng gehört zu den sogenannten Adaptogenen. Das sind Pflanzen, denen traditionell eine unterstützende Wirkung bei der Anpassung des Körpers an Belastungen zugeschrieben wird. Bei hochwertigen Extrakten wird häufig auf die charakteristischen Inhaltsstoffe Eleutherosid B und E standardisiert.1

Dieser Beitrag verschafft einen Überblick über die traditionelle Verwendung von Sibirischem Ginseng, die wissenschaftliche Forschung und die Besonderheiten eines hochwertigen Extrakts.

Das Wichtigste in Kürze

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Sibirischer Ginseng?
  2. Sibirischer Ginseng oder Taigawurzel?
  3. Sibirischer Ginseng und seine traditionelle Verwendung
  4. Die wichtigsten Inhaltsstoffe in Sibirischem Ginseng: Eleutheroside B & E
  5. Was sind Eleutheroside B und E?
  6. Warum sind Eleutheroside für die Qualität des Sibirischen Ginsengs wichtig?
  7. Eleutheroside B und E als wichtige Qualitätsmarker
  8. Woran erkennt man hochwertigen Sibirischen Ginseng?
  9. Sibirischer Ginseng: Was sagt die Forschung?
  10. Fazit: Sibirischer Ginseng – eine traditionsreiche Pflanze mit vielfältigen Forschungsergebnissen
  11. Häufige Fragen zu Sibirischem Ginseng
  12. Quellenverzeichnis

Was ist Sibirischer Ginseng?

Sibirischer Ginseng trägt den botanischen Namen Eleutherococcus senticosus und wird üblicherweise auch als Taigawurzel bezeichnet. Trotz seines Namens gehört er botanisch aber nicht zur Gattung Panax und damit nicht zum klassischen Ginseng. Die Bezeichnung „Sibirischer Ginseng“ hat sich jedoch aufgrund der traditionellen Verwendung und seiner Einordnung als Adaptogen über die Jahre hinweg etabliert.1

Die im russischen Fernen Osten heimische Pflanze ist unter anderem auch in Ostasien zu finden. In der traditionellen Pflanzenkunde wird insbesondere die Wurzel verwendet. Sie wird seit Jahrzehnten geschätzt und zählt heute zu den bekannten Adaptogen-Pflanzen.1

Der Begriff Adaptogen beschreibt eine Gruppe pflanzlicher Stoffe, die mit der Anpassungsfähigkeit des Körpers an unterschiedliche Belastungssituationen in Verbindung gebracht werden. Für Eleutherococcus senticosus besteht ein umfangreiches wissenschaftliches Interesse, insbesondere im Hinblick auf Vitalität, körperliche und geistige Belastbarkeit sowie Ausdauer.1,2

Sibirischer Ginseng oder Taigawurzel?

Wer nach Sibirischem Ginseng sucht, stößt häufig auch auf den Begriff Taigawurzel. Gemeint ist jedoch dieselbe Pflanze: Eleutherococcus senticosus. Die Bezeichnung Taigawurzel verweist auf ihre Herkunft aus den Regionen der Taiga. „Sibirischer Ginseng“ ist dagegen die im allgemeinen Sprachgebrauch verbreitete Bezeichnung.1

Sibirischer Ginseng und seine traditionelle Verwendung

Eleutherococcus senticosus blickt auf eine lange Geschichte als traditionelle Heilpflanze zurück. Eine besondere Bedeutung entwickelte der Sibirische Ginseng im russischen Forschungsumfeld. Dort wurde die Pflanze im 20. Jahrhundert intensiv untersucht, insbesondere im Zusammenhang mit körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit sowie dem Adaptogen-Konzept.1,2

Die Taigawurzel hat jedoch nicht nur in der Pflanzenkunde Russlands lange Tradition. Auch in europäischen pflanzenkundlichen Fachbüchern wird die traditionelle Verwendung von Eleutherococcus senticosus dokumentiert. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) beschreibt die traditionelle Anwendung von Eleutherococcus senticosus im Zusammenhang mit Müdigkeit, Schwächegefühlen und nachlassender Leistungsfähigkeit.1,2

Die wichtigsten Inhaltsstoffe in Sibirischem Ginseng: Eleutheroside B & E

Ein besonderes Merkmal hochwertiger Sibirischer-Ginseng-Extrakte ist die Standardisierung auf charakteristische Inhaltsstoffe, insbesondere auf die Eleutheroside B und E.1

Was sind Eleutheroside B und E?

Eleutheroside B und E sind charakteristische Inhaltsstoffe der Wurzel von Sibirischem Ginseng (Eleutherococcus senticosus). Sie werden vor allem als sogenannte Leitsubstanzen zur Identifizierung und Qualitätskontrolle von Eleuthero-Rohstoffen eingesetzt. Bei standardisierten Extrakten dienen sie dazu, die Zusammensetzung und gleichbleibende Qualität des Pflanzenextrakts analytisch besser zu erfassen und beschreiben.1

Warum sind Eleutheroside für die Qualität des Sibirischen Ginsengs wichtig?

Die Standardisierung von wichtigen Leitsubstanzen, insbesondere Eleutherosid B und Eleutherosid E, ermöglicht es, einen Pflanzenextrakt anhand definierter Inhaltsstoffe analytisch zu charakterisieren und seine Zusammensetzung besser zu kontrollieren.1

Dieser Aspekt ist bei pflanzlichen Rohstoffen besonders relevant, da die Konzentration einzelner Inhaltsstoffe natürlichen Schwankungen unterliegen kann. Herkunft, Klima, Anbaubedingungen, verwendeter Pflanzenteil und Verarbeitung können die Zusammensetzung des Rohstoffs beeinflussen. Untersuchungen verschiedener Eleutherococcus-Produkte zeigen entsprechend deutliche Unterschiede in den Gehalten bestimmter Markerstoffe.1

Die Wurzel von Eleutherococcus senticosus enthält dabei nicht nur Eleutheroside, sondern ein komplexes Gemisch verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe. Dazu zählen unter anderem phenolische Säuren und deren Derivate, Lignane, Cumarine, Flavonoide und weitere Verbindungen. Die natürliche Zusammensetzung der Wurzel ist somit deutlich vielfältiger, als die Bezeichnung „Eleutheroside“ allein vermuten lässt.1

Eleutherosid B: Syringin als charakteristische Leitsubstanz

Eleutherosid B, auch als Syringin bezeichnet, gehört zu den phenolischen Glykosiden von Eleutherococcus senticosus. Aufgrund seines charakteristischen Vorkommens wird Syringin bereits seit vielen Jahren als wichtiger Marker für die Identifizierung und Qualitätskontrolle von Eleuthero-Rohstoffen eingesetzt.1

Eleutherosid E

Eleutherosid E gehört chemisch zu den Lignan-Glykosiden und wird ebenfalls als charakteristische Leitsubstanz von Eleutherococcus senticosus verwendet. Gemeinsam mit Eleutherosid B bildet es ein wichtiges analytisches Bezugspaar für die Standardisierung von Eleuthero-Präparaten.1

Eleutheroside B und E als wichtige Qualitätsmarker

Eleutherosid B und E sind nicht primär als isoliert zu betrachtende „Einzelwirkstoffe“ zu verstehen. Vielmehr dienen sie als wichtige Qualitäts- und Identitätsmarker für Extrakte aus Eleutherococcus senticosus. Zusammen mit der eindeutigen botanischen Identifizierung des Rohstoffs und geeigneten analytischen Prüfverfahren können sie dazu beitragen, die Qualität, Zusammensetzung und Konsistenz entsprechender Pflanzenextrakte besser zu beurteilen.1

Woran erkennt man hochwertigen Sibirischen Ginseng?

Hochwertiger Sibirischer Ginseng lässt sich nicht allein am Namen oder am Preis eines Produkts erkennen. Entscheidend sind nachvollziehbare Angaben zur botanischen Identität, zum verwendeten Pflanzenteil und zur Qualität des eingesetzten Extrakts. Bei Sibirischem Ginseng sollte eindeutig angegeben sein, dass es sich um Eleutherococcus senticosus handelt. Ebenso sollte aus der Produktdeklaration hervorgehen, welcher Pflanzenteil verwendet wurde, beispielsweise die Wurzel.1

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist ein standardisierter Extrakt. Dabei wird der Extrakt auf einen definierten Gehalt bestimmter Inhaltsstoffe eingestellt. Bei Sibirischem Ginseng sind insbesondere die Eleutheroside B und E relevant. Eine transparente Deklaration sollte deshalb nachvollziehbar ausweisen, ob diese Inhaltsstoffe im Extrakt enthalten sind und in welcher Menge beziehungsweise Konzentration sie vorliegen.1

Verbraucher sollten außerdem auf eine möglichst vollständige Beschreibung der Inhaltsstoffe achten. Dazu gehören die botanische Bezeichnung, der verwendete Pflanzenteil, die Extraktmenge und der konkrete Gehalt an Eleutherosiden B und E. Je genauer diese Angaben ausgewiesen sind, desto leichter lässt sich die Qualität und Zusammensetzung verschiedener Produkte miteinander vergleichen.

» Erfahren Sie mehr über unseren Sibirischen GINSENG

Sibirischer Ginseng: Was sagt die Forschung?

Sibirischer Ginseng bzw. Eleutherococcus senticosus wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht. Besonders interessant ist dabei, dass sowohl ältere russische Forschungsarbeiten als auch modernere Humanstudien vorliegen und einen Einblick in die verschiedenen Wirkungsfelder bieten.

1. Körperliche und geistige Belastbarkeit

Traditionell wird Sibirischer Ginseng insbesondere mit Situationen verbunden, in denen körperliche oder geistige Belastbarkeit gefragt ist.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2021 von Gerontakos et al. wertete die zugängliche russische Literatur zu klinischen Anwendungen von Eleutherococcus senticosus aus. Insgesamt konnten 46 Humanstudien aus den Jahren 1962 bis 1986 identifiziert werden, darunter placebokontrollierte und kontrollierte Untersuchungen. Die Autoren berichten Hinweise auf positive Auswirkungen auf kognitive Funktionen sowie körperliche und geistige Ausdauer.2

2. Ausdauer und Stoffwechsel

Auch in einer Humanstudie von Kuo et al. wurde Eleutherococcus senticosus im Zusammenhang mit körperlicher Ausdauer untersucht.3

An der randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studie nahmen neun sportlich aktive männliche Studenten teil. Über acht Wochen erhielten sie entweder 800 mg Eleutherococcus senticosus pro Tag oder ein Placebo. Untersucht wurden unter anderem Ausdauerleistung, Herz-Kreislauf-Funktionen und Stoffwechsel. Die Autoren berichteten Verbesserungen der Ausdauerleistung sowie Veränderungen im Stoffwechsel. Bei der Einordnung der Ergebnisse ist jedoch die kleine Teilnehmerzahl von neun Personen zu berücksichtigen.3

3. Kognitive Funktionen

Auch die geistige Leistungsfähigkeit gehört zu den Forschungsfeldern rund um die Taigawurzel.

Die Studie von Gerontakos et al. berücksichtigt verschiedene Untersuchungen zu kognitiven Funktionen und geistiger Leistungsfähigkeit. Insgesamt berichten die Autoren von möglichen Effekten auf kognitive Funktionen und geistige Ausdauer.2

Panossian hingegen ordnet Eleutherococcus zudem in die breitere Forschung zu Adaptogenen und mentalen beziehungsweise verhaltensbezogenen Belastungen ein. Dabei werden unter anderem mögliche Wirkungen auf Stressreaktionen und neuroendokrine Prozesse diskutiert.6

4. Lymphatische Mikrozirkulation

Fukada et al. untersuchten 2016 in einer Humanstudie Eleutherococcus senticosus im Zusammenhang mit ödematösen Schwellungen und der Funktion lymphatischer Gefäße.4

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigten eine signifikante Reduktion ödematöser Schwellungen nach Verabreichung des Extrakts. Ergänzende In-vitro-Untersuchungen beschäftigten sich mit der Funktion lymphatischer Endothelzellen und beschrieben unter anderem Veränderungen der lymphatischen Kontraktilität und Drainagefunktion.4

5. Oxidativer Stress und Serumlipidprofil

Lee et al. untersuchten 40 postmenopausale Frauen über einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Teilnehmerinnen erhielten entweder Calcium oder Calcium in Kombination mit Acanthopanax senticosus, einer Bezeichnung, unter der Eleutherococcus senticosus ebenfalls geführt wird.5

Untersucht wurden unter anderem das Serumlipidprofil, verschiedene Marker für oxidativen Stress sowie DNA-Schäden in Lymphozyten.5

In der Gruppe mit A. senticosus wurden unter anderem Veränderungen des LDL-Spiegels und des LDL/HDL-Verhältnisses beobachtet. Darüber hinaus zeigten sich Veränderungen bei bestimmten Markern für oxidativen Stress und DNA-Schäden.5

Fazit: Sibirischer Ginseng – eine traditionsreiche Pflanze mit vielfältigen Forschungsergebnissen

Sibirischer Ginseng beziehungsweise Eleutherococcus senticosus gehört zu den traditionsreichen Pflanzen der russischen und ostasiatischen Pflanzenkunde. Besonders bekannt ist die Taigawurzel durch ihre Einordnung als Adaptogen – also als Pflanze, die traditionell mit der Anpassungsfähigkeit des Körpers an körperliche und geistige Belastungssituationen in Verbindung gebracht wird.1,2,6

Die wichtigsten Erkenntnisse zu Sibirischem Ginseng basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen lassen sich so zusammenfassen:

  • Kann Müdigkeit und Schwäche entgegenwirken: Die traditionelle Anwendung von Eleuthero bezieht sich insbesondere auf Müdigkeit und körperliche sowie geistige Schwäche.1
  • Kann die körperliche Belastbarkeit unterstützen: Untersuchungen, insbesondere aus der russischen Literatur, berichten über mögliche Verbesserungen von Ausdauer und körperlicher Leistungsfähigkeit.2
  • Kann die mentale Leistungsfähigkeit unterstützen: Klinische Untersuchungen und neuere Übersichtsarbeiten liefern Hinweise auf mögliche positive Effekte auf Aufmerksamkeit, kognitive Leistungsfähigkeit und geistige Ausdauer.2,3
  • Stress und Anpassungsfähigkeit: Als klassische Adaptogen-Pflanze wird Eleutherococcus senticosus insbesondere hinsichtlich seiner möglichen Rolle bei der Anpassung des Organismus an Belastungs- und Stresssituationen untersucht.1,6
  • Qualität des Pflanzenextrakts: Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Qualität des verwendeten Pflanzenextrakts. Da die Zusammensetzung pflanzlicher Rohstoffe natürlichen Schwankungen unterliegt, spielen eine eindeutige botanische Identifizierung und die Standardisierung auf charakteristische Leitsubstanzen eine wichtige Rolle. Bei Eleutherococcus senticosus dienen insbesondere die Eleutheroside B und E als Qualitäts- und Identitätsmarker.1

Somit verbindet Sibirischer Ginseng eine lange Tradition mit einem bis heute aktiven Forschungsfeld. Er ist weit mehr als nur ein „Ginseng“: Botanisch eigenständig, charakterisiert durch seine Eleutheroside und wissenschaftlich vor allem im Zusammenhang mit Belastbarkeit, Ausdauer, kognitiven Funktionen und Stressanpassung untersucht.

Häufige Fragen zu Sibirischem Ginseng (FAQ)

Was ist Sibirischer Ginseng?

Sibirischer Ginseng ist die gebräuchliche Bezeichnung für Eleutherococcus senticosus, auch Taigawurzel genannt. Die Pflanze wird traditionell in Russland und Ostasien verwendet und zählt zu den bekannten Adaptogen-Pflanzen.

Ist Sibirischer Ginseng echter Ginseng?

Nein. Trotz der Bezeichnung „Sibirischer Ginseng“ gehört Eleutherococcus senticosus botanisch nicht zur klassischen Ginseng-Gattung Panax. Der Name Sibirischer Ginseng hat sich aufgrund der traditionellen Verwendung und seiner Einordnung als Adaptogen jedoch über die Jahre hinweg etabliert.

Was sind Eleutheroside B & E?

Eleutheroside B & E sind charakteristische Leitsubstanzen des Sibirischen Ginsengs. Sie sind als wichtige Qualitäts- und Identitätsmarker für Extrakte aus Eleutherococcus senticosus, also Sibirischem Ginseng, zu verstehen.

Was ist der Unterschied zwischen Sibirischem Ginseng und Taigawurzel?

Beide Bezeichnungen beziehen sich auf Eleutherococcus senticosus. „Taigawurzel“ ist eine weitere verbreitete Bezeichnung für die Pflanze, während „Sibirischer Ginseng“ die geläufige Bezeichnung im Bereich der Nahrungsergänzung ist. Beide Begriffe beschreiben jedoch ein und dieselbe Pflanze.

Was sagt die wissenschaftliche Forschung zu Sibirischem Ginseng?

Eleutherococcus senticosus wurde in zahlreichen Studien untersucht. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2021 identifizierte 46 klinische Studien aus der ehemaligen Sowjetunion. Weitere Untersuchungen beschäftigten sich unter anderem mit Ausdauerleistung, Stoffwechsel, kognitiven Funktionen, lymphatischer Mikrozirkulation, Stressregulation und Belastbarkeit.1,2,3,4,5,6

Woran erkennt man hochwertigen Sibirischen Ginseng?

Bei der Qualität spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Wichtig sind zunächst die eindeutige botanische Bezeichnung Eleutherococcus senticosus und die Verwendung eines qualitativ geprüften Pflanzenextrakts. Bei Extrakten kann eine Standardisierung auf charakteristische Inhaltsstoffe wie Eleutherosid B und E hilfreich sein, da sie eine gleichbleibende Zusammensetzung unterstützt. Darüber hinaus sind transparente Angaben zu Extraktverhältnis, Dosierung, Herkunft und verwendeten Rohstoffen sowie unabhängige Qualitäts- und Schadstoffkontrollen wichtige Qualitätsmerkmale.

Wann sollte man Sibirischen Ginseng am besten einnehmen?

Da Sibirischer Ginseng traditionell eher mit Aktivität, Belastbarkeit und Ausdauer in Verbindung gebracht wird, bietet sich für viele Menschen die Einnahme morgens oder im Laufe des Vormittags an.

Für wen ist Sibirischer Ginseng geeignet und worauf sollte man achten?

Sibirischer Ginseng wird vor allem von Erwachsenen verwendet, die ihre körperliche oder mentale Belastbarkeit im Alltag unterstützen möchten. Für Kinder und Jugendliche sowie während Schwangerschaft und Stillzeit liegen hingegen nicht ausreichend Daten für eine allgemeine Empfehlung vor. Die empfohlene Dosierung des jeweiligen Produkts sollte beachtet und nicht überschritten werden. Eine generelle empfohlene Verzehrmenge lautet oft: 1 Kapsel täglich, mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Mahlzeit.

Wie lange kann man Sibirischen Ginseng einnehmen?

Die optimale Einnahmedauer hängt vom Produkt, der Dosierung und dem individuellen Anwendungsziel ab. In Untersuchungen wurden unterschiedliche Einnahmezeiträume verwendet, sodass sich keine allgemeingültige Empfehlung zur Einnahmedauer für alle Anwendungen ableiten lässt. Grundsätzlich ist eine längerfristige Einnahme sinnvoll. Dabei sollte stets auf die Dosierungsempfehlung des jeweiligen Produkts geachtet werden. Bei bestehenden Erkrankungen empfiehlt es sich, vor der Einnahme ärztlichen Rat einzuholen.

Quellenverzeichnis

1. Patyra A, Kołtun-Jasion M, Kupniewska K, Parzonko A, Kiss AK. Eleutherococcus root: a comprehensive review of its phytochemistry and pharmacological potential in the context of its adaptogenic effect. Front Pharmacol. 2025;16:1683795. doi: 10.3389/fphar.2025.1683795.

2. Gerontakos S, Taylor A, Avdeeva AY, Shikova VA, Pozharitskaya ON, Casteleijn D, Wardle J, Shikov AN. Findings of Russian literature on the clinical application of Eleutherococcus senticosus (Rupr. & Maxim.): A narrative review. J Ethnopharmacol. 2021;278:114274. doi: 10.1016/j.jep.2021.114274.

3. Kuo J, Chen KW, Cheng IS, Tsai PH, Lu YJ, Lee NY. The effect of eight weeks of supplementation with Eleutherococcus senticosus on endurance capacity and metabolism in human. Chin J Physiol. 2010;53(2):105-111. doi: 10.4077/cjp.2010.AMK011.

4. Fukada K, Kajiya-Sawane M, Matsumoto Y, Hasegawa T, Fukaya Y, Kajiya K. Antiedema effects of Siberian ginseng in humans and its molecular mechanism of lymphatic vascular function in vitro. Nutr Res. 2016;36(7):689-695. doi: 10.1016/j.nutres.2016.02.012.

5. Lee YJ, Chung HY, Kwak HK, Yoon S. The effects of A. senticosus supplementation on serum lipid profiles, biomarkers of oxidative stress, and lymphocyte DNA damage in postmenopausal women. Biochem Biophys Res Commun. 2008;375(1):44-48. doi: 10.1016/j.bbrc.2008.07.097.

6. Panossian AG. Adaptogens in mental and behavioral disorders. Psychiatr Clin North Am. 2013;36(1):49-64. doi: 10.1016/j.psc.2012.12.005.

Ihr Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer
Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Probieren Sie diese Kollektionen:
Weiter einkaufen Weiter einkaufen
Gesamtbetrag €0,00 EUR
Produktbild Produktinformationen Menge Produktsumme

Beliebte Produkte

Curcuma+
Regulärer Preis  19,95 €
Angebotspreis  19,95 € Regulärer Preis  79,95 €
Ginseng Duo
Regulärer Preis  24,95 €
Angebotspreis  24,95 € Regulärer Preis  49,95 €
Doloferm
Regulärer Preis  24,95 €
Angebotspreis  24,95 € Regulärer Preis  49,95 €
Blasenstark
Regulärer Preis  24,95 €
Angebotspreis  24,95 € Regulärer Preis  39,95 €
Produktbild von Fermentura® Ginseng Aktiv
Produktbild von Fermentura® Ginseng Aktiv
Ausverkauft
Ginseng Aktiv
Regulärer Preis  29,95 €
Angebotspreis  29,95 € Regulärer Preis  49,95 €