Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die Bestandteil von Zellmembranen sind und im Körper vielfältige Funktionen erfüllen.1 Für die Ernährung sind vor allem ALA, EPA und DHA relevant. Pflanzliche Lebensmittel wie Leinöl, Walnüsse und Chiasamen liefern hauptsächlich ALA. Die langkettigen Fettsäuren EPA und DHA kommen vor allem in fettreichem Fisch und in bestimmten Mikroalgen vor.1,3 Algenöl bietet daher eine Quelle für EPA und DHA, die ohne Fisch auskommt und für vegane Ernährung geeignet ist.
Wissenswertes zu Omega-3-Fettsäuren auf einen Blick
Inhaltsverzeichnis
- Was sind Omega-3-Fettsäuren?
- ALA, EPA und DHA – worin liegt der Unterschied?
- Welche Lebensmittel enthalten Omega-3?
- Wie viel Omega-3 braucht man pro Tag?
- Omega-3 aus Algen statt aus Fisch
- Wie wird Omega-3 aus Mikroalgen gewonnen?
- OmegaVie®: Omega-3 aus fermentierten Mikroalgen
- Ist Omega-3 aus Algen genauso verfügbar wie aus Fischöl?
- Fermentura® OmegaPur: veganes Omega-3 mit EPA und DHA
- Welche Wirkung haben EPA und DHA?
- Wie wichtig ist das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6?
- Was ist der Omega-3-Index?
- Für wen kann Algenöl besonders interessant sein?
- Häufige Fragen zu Omega-3-Fettsäuren
- Häufige Fragen zu OmegaVie® und Fermentura® OmegaPur
- Fazit: Omega-3 direkt aus der Mikroalge
- Wissenschaftliche Quellen
Was sind Omega-3-Fettsäuren?
Pflanzliche Lebensmittel liefern überwiegend ALA. EPA und DHA sind langkettige Omega-3-Fettsäuren und kommen vor allem in marinen Quellen sowie in bestimmten Mikroalgen vor. Der Körper kann ALA zwar in EPA und DHA umwandeln, diese Umwandlung ist jedoch begrenzt, besonders die Bildung von DHA.4
Fettsäuren lassen sich unter anderem danach unterscheiden, wie viele Doppelbindungen ihre Kohlenstoffkette besitzt. Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die Bezeichnung „Omega-3“ beschreibt dabei die Position der ersten Doppelbindung am Ende der Kohlenstoffkette.
Für die Ernährung sind vor allem drei Omega-3-Fettsäuren relevant: Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).1
ALA gehört zu den essenziellen Fettsäuren. Der Körper kann sie nicht selbst bilden und ist deshalb auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. EPA und DHA unterscheiden sich davon durch ihre längere Kohlenstoffkette und spielen als langkettige Omega-3-Fettsäuren eine besondere Rolle.
Omega-3-Fettsäuren sind unter anderem Bestandteile von Zellmembranen. Besonders DHA ist im Nervensystem und in der Netzhaut des Auges in hohen Konzentrationen vorhanden.1
ALA, EPA und DHA – worin liegt der Unterschied?
Obwohl ALA, EPA und DHA zur gleichen Fettsäurefamilie gehören, erfüllen sie unterschiedliche Funktionen und kommen in verschiedenen Lebensmitteln vor.
| Name | ALA (Alpha-Linolensäure) | EPA (Eicosapentaensäure) | DHA (Docosahexaensäure) |
|---|---|---|---|
| Kettenlänge | Kurzkettige Omega-3-Fettsäure | Langkettige Omega-3-Fettsäure | Langkettige Omega-3-Fettsäure |
| Vorkommen | Pflanzliche Lebensmittel, z. B. Leinöl, Walnüsse, Chiasamen sowie weitere Samen und Nüsse | Marine Quellen, z. B. fettreicher Fisch und bestimmte Mikroalgen | Marine Quellen, z. B. fettreicher Fisch und bestimmte Mikroalgen |
| Besonderheit | Der Körper kann ALA grundsätzlich zu den langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA umwandeln. Diese Umwandlung ist jedoch begrenzt und insbesondere die Bildung von DHA aus ALA ist nur in geringem Umfang möglich.4 | EPA ist Bestandteil von Zellmembranen und dient als Ausgangsstoff für verschiedene körpereigene Signalstoffe. Die wissenschaftliche Forschung beschäftigt sich unter anderem mit den Zusammenhängen zwischen EPA, Entzündungsprozessen und dem Herz-Kreislauf-System.5 | Sie ist ein wichtiger Bestandteil von Zellmembranen und kommt in besonders hohen Konzentrationen im Gehirn und in der Netzhaut vor.6 Für DHA sind zudem konkrete gesundheitsbezogene Angaben innerhalb der Europäischen Union zugelassen: DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und einer normalen Sehkraft bei, wenn täglich mindestens 250 mg DHA aufgenommen werden.2 |
Welche Lebensmittel enthalten Omega-3?
Omega-3-Fettsäuren kommen in unterschiedlichen Lebensmitteln vor. Dabei ist entscheidend, welche Omega-3-Fettsäure betrachtet wird.
Pflanzliche Quellen wie Leinöl, Chiasamen, Walnüsse oder Hanföl liefern überwiegend ALA. Fettreicher Seefisch enthält dagegen vor allem die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA.
| Lebensmittel (je 100 g) | ALA mg | EPA mg | DHA mg |
|---|---|---|---|
| Lachs (geräuchert, gegart) | 356 | 999 | 1.599 |
| Makrele (geräuchert, gegart) | 592 | 3.164 | 5.101 |
| Hering (gegart) | 67 | 2.210 | 734 |
| Leinöl | ca. 53.400 | 0 | 0 |
| Chiasamen | ca. 17.800 | 0 | 0 |
| Walnüsse | ca. 10.172 | 0 | 0 |
| Algenöl | abhängig vom Produkt | abhängig vom Produkt | abhängig vom Produkt |
Eine weitere Quelle sind Mikroalgen. Bestimmte Algenarten können EPA und/oder DHA bilden. Genau hier setzt die Gewinnung von Omega-3 aus Algen an.
Wie viel Omega-3 braucht man pro Tag?
Wie viel Omega-3 der Körper benötigt, hängt von der jeweiligen Fettsäure ab. Für gesunde Erwachsene nennt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine angemessene tägliche Zufuhr von 250 mg EPA und DHA zusammen. Diese Menge dient als Orientierungswert für die Ernährung.
Omega-3 aus Algen statt aus Fisch
Fische bilden EPA und DHA nicht ursprünglich selbst. Am Anfang der marinen Nahrungskette stehen Mikroalgen, die diese Omega-3-Fettsäuren bilden können. Fische nehmen sie über ihre Nahrung auf und reichern sie in ihrem Gewebe an. Algenöl setzt direkt an dieser Quelle an und ermöglicht die Gewinnung von EPA und DHA ohne Fisch.3 Das macht Algenöl insbesondere für Menschen interessant, die sich vegan oder vegetarisch ernähren oder bewusst auf Fisch und Fischöl verzichten möchten.
Wie wird Omega-3 aus Mikroalgen gewonnen?
Eine für die Herstellung von Algenöl relevante Mikroalge ist Schizochytrium sp. Sie kann unter kontrollierten Bedingungen kultiviert werden. Bei der Herstellung des OmegaVie®-Algenöls wird Schizochytrium sp. fermentiert und anschließend das enthaltene Öl über einen wässrigen Extraktionsprozess gewonnen. Dabei wird die Biomasse nicht getrocknet und es werden keine organischen Lösungsmittel eingesetzt.7
Während des Fermentationsprozesses können unter anderem Temperatur, pH-Wert, Belüftung, Rühren und Nährstoffversorgung kontrolliert werden. Auch Zellwachstum, Ölsynthese und Fettsäureprofil werden zur Prozesskontrolle berücksichtigt.7
Die Fermentation ermöglicht damit eine kontrollierte Herstellung eines Algenöls, das EPA und DHA direkt aus Mikroalgen liefert. Erfahren Sie mehr über Fermentation: Fermentation einfach erklärt – Vorteile, Lebensmittel und fermentierte Pflanzenstoffe.
OmegaVie®: Omega-3 aus fermentierten Mikroalgen
Für Fermentura® OmegaPur kommt das hochwertige OmegaVie®-Algenöl* zum Einsatz. Der Rohstoff wird aus der Mikroalge Schizochytrium sp. durch kontrollierte Fermentation gewonnen und stellt damit eine vegane Quelle für EPA und DHA dar.8
Ein besonderes Merkmal des Rohstoffs ist seine Stabilität. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren reagieren vergleichsweise empfindlich auf Oxidation. Zur Beurteilung des Oxidationsgrades von Ölen wird unter anderem der sogenannte TOTOX-Wert (Total Oxidation Value) herangezogen. Je niedriger dieser Wert ist, desto geringer ist die gemessene Oxidation und desto hochwertiger ist das Algenöl.
Für das in Fermentura® OmegaPur verwendete OmegaVie®-Algenöl wird laut Rohstoffspezifikation ein TOTOX-Wert von etwa 3 bis 5 angegeben.8
*OmegaVie® ist eine eingetragene Marke von Polaris.
Ist Omega-3 aus Algen genauso verfügbar wie aus Fischöl?
Eine aktuelle Studie zeigt: EPA und DHA aus dem untersuchten Mikroalgenöl waren hinsichtlich ihrer Bioverfügbarkeit nicht schlechter als die Fettsäuren aus Fischöl.9
In der 2025 veröffentlichten randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studie untersuchten Bailey et al. die Bioverfügbarkeit von DHA und EPA aus Mikroalgen- und Fischöl bei 74 Erwachsenen. Nach sechs und 14 Wochen verglichen die Forschenden die Konzentrationen der Fettsäuren in den Plasma-Phospholipiden. Dabei erwies sich die Bioverfügbarkeit von EPA und DHA aus dem Mikroalgenöl statistisch als nicht schlechter als die aus Fischöl.9
Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Mikroalgenöl eine gut verfügbare Quelle für EPA und DHA sein kann. Allerdings beziehen sich die Ergebnisse auf das konkret untersuchte Öl und die Bedingungen der Studie. Sie belegen nicht automatisch, dass jedes Mikroalgenöl dieselbe Bioverfügbarkeit aufweist oder dass beide Ölquellen in jeder Hinsicht gleichwertig sind.9
Fermentura® OmegaPur: veganes Omega-3 mit EPA und DHA
Mit Fermentura® OmegaPur lässt sich die tägliche Omega-3-Versorgung mit nur einer Kapsel ergänzen.
Eine Kapsel enthält:
- 405 mg Omega-3-Fettsäuren
- davon 250 mg DHA
- davon 125 mg EPA
- Omega-3 aus fermentiertem Mikroalgenöl
- OmegaVie® als Rohstoff. OmegaVie® ist eine eingetragene Marke von Polaris.
- einen TOTOX-Wert des verwendeten OmegaVie®-Algenöls von etwa 3 bis 5
- eine Gewinnung über einen wässrigen Extraktionsprozess ohne organische Lösungsmittel.8
Die empfohlene Verzehrmenge beträgt eine Kapsel täglich mit ausreichend Flüssigkeit. Bestenfalls zu einer Mahlzeit, um die Fettsäuren optimal aufzunehmen.
Durch 250 mg DHA pro Tagesportion erreicht Fermentura® OmegaPur zugleich die in der EU-Verordnung festgelegte Aufnahmemenge, ab der DHA zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und einer normalen Sehkraft beiträgt. EPA und DHA tragen außerdem bei einer täglichen Aufnahme von mindestens 250 mg gemeinsam zu einer normalen Herzfunktion bei.2
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Welche Wirkung haben EPA und DHA?
EPA und DHA gehören zu den Omega-3-Fettsäuren, die aufgrund ihrer vielfältigen Funktionen im menschlichen Körper intensiv wissenschaftlich untersucht werden. Eine Übersichtsarbeit von Shahidi und Ambigaipalan (2018) beleuchtet ihre mögliche Bedeutung für das Herz-Kreislauf-System und verschiedene Stoffwechselprozesse.1 Auch Mason, Libby und Bhatt (2020) beschäftigen sich mit den Mechanismen, über die die Omega-3-Fettsäure EPA zum Schutz des Herz-Kreislauf-Systems beitragen könnte.5 DHA wiederum ist ein wichtiger Bestandteil des Gehirns und spielt eine zentrale Rolle für dessen Struktur und Funktion.6
Neben den möglichen gesundheitlichen Effekten rücken auch die Aufnahme und die Herkunft von EPA und DHA in den Fokus der Forschung. Während fettreicher Fisch zu den bekannten Quellen zählt, werden Mikroalgen als pflanzliche Alternative zunehmend wissenschaftlich untersucht.3 Eine randomisierte Studie von Bailey et al. (2025) verglich die Bioverfügbarkeit von EPA und DHA aus Mikroalgenöl und Fischöl bei Erwachsenen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Bioverfügbarkeit der Fettsäuren aus dem untersuchten Mikroalgenöl statistisch nicht schlechter war als die aus Fischöl.9 Damit eröffnet Algenöl eine interessante Möglichkeit, EPA und DHA auch ohne Fisch aufzunehmen.
DHA und Gehirn
DHA ist ein wichtiger Bestandteil neuronaler Zellmembranen und spielt eine bedeutende Rolle für Aufbau und Funktion des Nervensystems. Besonders während der frühen Entwicklung ist DHA von großer Bedeutung.6
Auch bei Erwachsenen ist DHA ein essenzieller Bestandteil des Gehirngewebes. Die Forschung untersucht daher seit vielen Jahren den Zusammenhang zwischen DHA-Versorgung, Gehirnfunktion und kognitiven Prozessen.6
Eine Aufnahme von mindestens 250 mg DHA täglich trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei.2
DHA und Sehkraft
Auch in der Netzhaut findet sich DHA in hoher Konzentration. Die langkettige Omega-3-Fettsäure ist dort Bestandteil der Zellmembranen und wird mit der Funktion der Netzhaut in Verbindung gebracht.6
Bei einer täglichen Aufnahme von mindestens 250 mg DHA trägt es zur Erhaltung einer normalen Sehkraft bei.2
EPA, DHA und Herzfunktion
EPA und DHA sind auch im Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf-System intensiv untersucht worden. Wissenschaftliche Arbeiten beschäftigen sich beispielsweise mit ihren Auswirkungen auf Blutfette und verschiedenen Mechanismen des Herz-Kreislauf-Systems.5
EPA und DHA tragen bei einer täglichen Aufnahme von mindestens 250 mg gemeinsam zu einer normalen Herzfunktion bei.2
Wie wichtig ist das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6?
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren erfüllen unterschiedliche Funktionen und nutzen im Stoffwechsel dieselben Enzyme. Deshalb wird neben der Zufuhr einzelner Fettsäuren auch das Verhältnis beider Familien diskutiert.
Beide Fettsäurefamilien gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und erfüllen unterschiedliche Funktionen im Körper.
Die wichtigsten Ausgangsfettsäuren beider Familien, Alpha-Linolensäure (ALA) auf der Omega-3-Seite und Linolsäure (LA) auf der Omega-6-Seite, sind essenziell. Der Körper kann sie nicht selbst bilden, sie müssen also über die Nahrung aufgenommen werden. Im Stoffwechsel werden aus beiden Familien langkettige Fettsäuren gebildet, aus Omega-3 etwa EPA und DHA, aus Omega-6 unter anderem Arachidonsäure. Da beide Familien dieselben Enzyme nutzen, kann eine sehr hohe Linolsäurezufuhr die ohnehin geringe Umwandlung von ALA in EPA und DHA zusätzlich einschränken.11
Aus diesem Grund hat sich die Frage nach dem Verhältnis beider Fettsäurefamilien etabliert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) leitet aus ihren Referenzwerten für die Zufuhr von Linolsäure und Alpha-Linolensäure ein Verhältnis von etwa 5:1 (Omega-6 zu Omega-3) als Orientierung ab.12 In der Praxis liegt das Verhältnis in westlichen Ernährungsweisen häufig deutlich höher, da viele gängige Speiseöle wie Sonnenblumen-, Distel- oder Maiskeimöl sowie zahlreiche verarbeitete Lebensmittel reich an Omega-6-Fettsäuren sind, während Omega-3-reiche Lebensmittel seltener auf dem Speiseplan stehen.
Was ist der Omega-3-Index?
Ein Marker, um die Omega-3-Fettsäureversorgung zu messen, ist der Omega-3-Index. Dieser gibt den Anteil der langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA an allen Fettsäuren in den Membranen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) an. Er wird in Prozent angegeben. In der Fachliteratur wird ein Omega-3-Index von 8 bis 11 % häufig als Zielbereich genannt, Werte unter 4 % gelten als niedrig. In Deutschland liegt der Omega-3-Index im Durchschnitt bei etwa 5,27 %.13 Dies zeigt, dass die Versorgungslage hierzulande deutlich zu gering ist. Es sollte ein Wert von > 8 % angestrebt werden.
Für wen kann Algenöl besonders interessant sein?
Omega-3 aus Mikroalgen kann insbesondere für Menschen interessant sein, die EPA und DHA aufnehmen möchten, aber auf Fisch und Fischöl verzichten.
Dazu zählen beispielsweise:
- Menschen mit veganer Ernährung
- Menschen mit vegetarischer Ernährung
- Personen, die Fisch beziehungsweise Fischöl nicht konsumieren möchten
- Menschen, die eine direkte Quelle für EPA und DHA suchen
- Personen, die Wert auf eine fermentationsbasierte Herstellung und kontrollierte Rohstoffgewinnung legen.
Fermentura® OmegaPur kombiniert diese Eigenschaften mit einer einfachen Einnahme: Eine Kapsel täglich liefert 405 mg Omega-3 aus fermentiertem Mikroalgenöl, darunter 250 mg DHA und 125 mg EPA.8
Häufige Fragen zu Omega-3-Fettsäuren
Was sind Omega-3-Fettsäuren?
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Zu den für die Ernährung besonders relevanten Vertretern gehören ALA, EPA und DHA. ALA kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor, während EPA und DHA insbesondere in marinen Quellen und Mikroalgen vorkommen.1
Was ist der Unterschied zwischen EPA und DHA?
EPA steht für Eicosapentaensäure, DHA für Docosahexaensäure. Beide gehören zu den langkettigen Omega-3-Fettsäuren. DHA ist unter anderem Bestandteil des Gehirns und der Netzhaut. Für EPA und DHA ist in der EU außerdem eine gesundheitsbezogene Angabe zur normalen Herzfunktion zugelassen.2
Was ist besser: Algenöl oder Fischöl?
Fischöl ist eine bekannte Quelle für EPA und DHA. Algenöl bietet eine Alternative für Menschen, die auf Fisch verzichten möchten oder eine vegane Omega-3-Quelle bevorzugen. In einer 2025 veröffentlichten Studie mit 74 Erwachsenen war die Bioverfügbarkeit von EPA und DHA aus dem untersuchten Mikroalgenöl statistisch nicht schlechter als die aus Fischöl.9
Häufige Fragen zu OmegaVie® und Fermentura® OmegaPur
Was ist OmegaVie®?
OmegaVie® ist ein Algenöl-Rohstoff aus der Mikroalge Schizochytrium sp. Er wird über kontrollierte Fermentation gewonnen und liefert die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Das in Fermentura® OmegaPur verwendete OmegaVie®-Algenöl weist einen TOTOX-Wert von etwa 3 bis 5 auf.8
Ist Fermentura® OmegaPur vegan?
Ja. Fermentura® OmegaPur basiert auf aus Fermentation gewonnenem Mikroalgenöl und ist als vegane Omega-3-Quelle positioniert.8
Wie viel Omega-3 enthält Fermentura® OmegaPur?
Eine Kapsel enthält insgesamt 405 mg Omega-3-Fettsäuren. Davon entfallen 250 mg auf DHA und 125 mg auf EPA. Die empfohlene Verzehrmenge beträgt eine Kapsel täglich.8
Warum wird Algenöl statt Fischöl verwendet?
Algen sind die ursprüngliche Quelle der marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in der Nahrungskette. Algenöl ermöglicht deshalb die direkte Gewinnung dieser Fettsäuren aus Mikroalgen, ohne Fisch als Ausgangsquelle zu benötigen.3
Was bedeutet der TOTOX-Wert?
TOTOX steht für „Total Oxidation Value“ und ist eine Kennzahl zur Beurteilung des Oxidationsgrades eines Öls. Ein niedrigerer Wert weist auf eine geringere Oxidation hin. Für das OmegaVie®-Algenöl in Fermentura® OmegaPur wird ein TOTOX-Wert von etwa 3 bis 5 angegeben.8
Fazit: Omega-3 direkt aus der Mikroalge
Omega-3-Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Besonders die langkettigen Fettsäuren EPA und DHA stehen aufgrund ihrer Funktionen im Körper im Mittelpunkt. Während pflanzliche Lebensmittel wie Leinöl vor allem ALA liefern, enthalten bestimmte Mikroalgen direkt EPA und DHA.
Mit OmegaVie® nutzt Fermentura® OmegaPur eine solche Mikroalgenquelle. Der Rohstoff wird aus Schizochytrium sp. durch kontrollierte Fermentation gewonnen. Eine Kapsel liefert 405 mg Omega-3, darunter 250 mg DHA und 125 mg EPA. Gleichzeitig ermöglicht die Algenbasis eine vegane Alternative zu Fischöl.8
Wer seine Ernährung gezielt um EPA und DHA ergänzen möchte, findet mit aus Fermentation gewonnenem Algenöl damit eine moderne Möglichkeit, Omega-3 direkt aus der ursprünglichen aquatischen Quelle aufzunehmen.
Wissenschaftliche Quellen
1. Shahidi F, Ambigaipalan P. Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids and their Health Benefits. Annual Review of Food Science and Technology. 2018;9:345–381. doi:10.1146/annurev-food-111317-095850.
2. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Europäischen Kommission zur Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel.
3. Doughman SD, Krupanidhi S, Sanjeevi CB. Omega-3 Fatty Acids for Nutrition and Medicine: Considering Microalgae Oil as a Vegetarian Source of EPA and DHA. Current Diabetes Reviews. 2007;3(3):198–203. doi:10.2174/157339907781368968.
4. Lane K, et al. Bioavailability and potential uses of vegetarian sources of omega-3 fatty acids: a review of the literature. Critical Reviews in Food Science and Nutrition. 2014;54(5):572–579.
5. Mason RP, Libby P, Bhatt DL. Emerging Mechanisms of Cardiovascular Protection for the Omega-3 Fatty Acid Eicosapentaenoic Acid. Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology. 2020;40(5):1135–1147. doi:10.1161/ATVBAHA.119.313286.
6. Echeverría F, Valenzuela R, Hernandez-Rodas MC, Valenzuela A. Docosahexaenoic acid (DHA), a fundamental fatty acid for the brain: new dietary sources. Prostaglandins, Leukotrienes and Essential Fatty Acids. 2017;124:1–10. doi:10.1016/j.plefa.2017.08.001.
7. Garofalo C, Norici A, Mollo L, Osimani A, Aquilanti L. Fermentation of Microalgal Biomass for Innovative Food Production. Microorganisms. 2022.
8. Hersteller-/Rohstoffinformationen zu OmegaVie® und Fermentura® OmegaPur, Produktbriefing AuraNatura, 2026.
9. Bailey E, Wojcik J, Rahn M, Roos F, Spooren A, Koshibu K. Comparative Bioavailability of DHA and EPA from Microalgal and Fish Oil in Adults. International Journal of Molecular Sciences. 2025;26(19):9343. doi:10.3390/ijms26199343.
10. Horrocks LA, Yeo YK. Health benefits of docosahexaenoic acid (DHA). Pharmacological Research. 1999;40(3):211–225. doi:10.1006/phrs.1999.0495.
11. Burdge GC, Calder PC. Conversion of α-linolenic acid to longer-chain polyunsaturated fatty acids in human adults. Reproduction Nutrition Development. 2005;45(5):581–597.
12. DGE (Hrsg.): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Kapitel Fett / essenzielle Fettsäuren.
13. Schuchardt JP, et al. Omega-3 world map: 2024 update. Progress in Lipid Research. 2024;95:101286. doi:10.1016/j.plipres.2024.101286.
