Ginkgo soll Ihrem Gehirn helfen. Ginkgolsäure tut das Gegenteil.
Erinnern Sie sich noch an den Moment, als Sie die leere Packung in den Müll geworfen haben? Sechs Wochen lang Ginkgo – jeden Morgen, zuverlässig eingenommen. Und dann stehen Sie in der Küche, halten die leere Packung in der Hand und fragen sich: War das wieder vergeblich? Wieder Geld investiert, wieder keine spürbare Veränderung, wieder die Enttäuschung nach einem großen Versprechen.
Wenn Sie danach das Gefühl hatten, Hoffnung in den falschen Wirkstoff gesetzt zu haben, ist eines wichtig: Nein, das haben Sie nicht. Bevor Sie Ginkgo als Ganzes also vorschnell abschreiben, lohnt sich ein genauerer Blick darauf, was Sie tatsächlich eingenommen haben.
Ginkgo-Blätter und -Samen enthalten nicht nur die geschätzten Flavonoide und Ginkgolide, sondern auch Ginkgolsäure. Diese Stoffgruppe wird häufig unterschätzt und auch in der Kommunikation häufig gezielt außenvorgelassen. Denn diese wird als potenziell zytotoxisch und allergen eingestuft und kann Nervenzellen belasten. Aus diesem Grund gelten in der Pharmazie auch strenge Grenzwerte für Ginkgo-Arzneimittel.
Ginkgolsäure — das Problem, über das niemand spricht
Ginkgo biloba ist eine der am besten erforschten Pflanzen der Welt. Aber jedes Ginkgo-Blatt und jeder Ginkgo-Samen enthält neben den wertvollen Wirkstoffen auch Ginkgolsäure — eine Gruppe von Alkylphenolsäuren, die zytotoxisch und allergen gilt.
In frischen Ginkgo-Blättern können Konzentrationen von 5.000 bis 48.200 µg/g auftreten. Die europäische, amerikanische und chinesische Pharmakopöe schreiben deshalb für Ginkgo-Arzneimittel einen Grenzwert von maximal 5 µg/g vor.
Na Guo et al., Journal of Food Biochemistry, 20192
Die Studie von Na Guo et al. (Journal of Food Biochemistry, 2019)2 hat untersucht, was Fermentation mit Ginkgosamen macht. Das Ergebnis hat zwei Seiten: Die gute Nachricht — die antioxidative Aktivität vom Ethanol-Extrakt steigt nach der Fermentation fast auf das Dreifache. Die weniger gute Nachricht — die Studie bestätigt damit indirekt, dass unfermentierte Ginkgosamen einen relevanten Ginkgolsäure-Gehalt haben, der die Anwendung einschränken kann.
Das bedeutet: Sie haben ein Präparat eingenommen, das Ihr Gehirn eigentlich unterstützen sollte, welches aber gleichzeitig auch Bestandteile enthalten hat, die genau diese Unterstützung beeinträchtigen können. Vereinfacht gesagt: Es ist, als würden Sie gleichzeitig Gas geben und bremsen. Dass Sie keine klare Veränderung gespürt haben, geschweige denn positive Veränderungen, ist unter diesen Umständen also nicht unbedingt überraschend.
Diesen Moment kennen wir. Nicht weil wir ihn gelesen haben — weil wir ihn 180 Mal gehört haben.
Von Menschen, die genau da standen, wo Sie jetzt stehen. Und fast immer war der Grund derselbe: Nicht der Wirkstoff war das Problem. Sondern das, was neben dem Wirkstoff in der Kapsel war.
Deshalb fermentieren wir unseren Ginkgo. Nicht um ihn stärker zu machen. Sondern um das zu entfernen, was ihn daran hindert, zu wirken.
- Ginkgolsäure ist im Produkt enthalten — ohne dass es kommuniziert wird
- Nur ein Pflanzenteil verwendet (meist nur das Blatt)
- Hotline mit Bandansagen und langen Warteschleifen
- Kein direkter Ansprechpartner bei Fragen
- Werbeversprechen ohne klare Studienbasis
- Ginkgolsäure wird durch Fermentation gezielt abgebaut
- Blatt und Nuss zusammen — das volle Spektrum der Pflanze
- Echte Menschen am Telefon — persönlich erreichbar
- Direkter Ansprechpartner für jede Frage
- Aussagen auf Basis publizierter Studien & EU Health Claims
Was sich ändern kann — wenn das Schädliche weg ist
Sicherheit
Ginkgo ohne die Belastung durch Ginkgolsäure. Sie wissen, was drin ist — und was nicht.
Stärkerer Schutz
Die Fermentation erhöht die antioxidative Aktivität von Ginkgosamen deutlich um das 3-fache – insbesondere im Ethanolextrakt im Vergleich zur unfermentierten Variante. Gleiche Pflanze, anderes Ergebnis. Der Unterschied: Fermentation vom Ethanol-Extrakt (Na Guo et al, Journal of Food Biochemistry, 2019).2
Das volle Spektrum
Blatt und Nuss zusammen. Durchblutung und antioxidativer Schutz. Nicht nur die Hälfte der Pflanze.
Nervensystem-Unterstützung
Folsäure und Vitamin B12 tragen zur normalen psychischen Funktion und zur normalen Funktion des Nervensystems bei. Zugelassene EU Health Claims.
Drei wichtige Fragen vor Ihrem nächsten Versuch
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Steckt Ginkgolsäure in dem Präparat?
In Arzneimitteln gelten strenge Grenzwerte. Bei Nahrungsergänzungsmitteln jedoch leider nicht. Das nutzen viele Hersteller aus. Bevor Sie wieder zu einem Präparat greifen, dass eine vermeintliche Besserung verspricht, erinnern Sie sich an folgende Regel: Je mehr Ginkgolsäure im Produkt, desto qualitativ schlechter ist das Produkt!
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Wird sowohl das Blatt also auch die Nuss des Ginkgos eingesetzt?
In zahlreichen Studien wird gezeigt, dass das Blatt die Durchblutung unterstützen kann und die Nuss antioxidativen Schutz liefern kann. Beide Komponenten kombiniert in einem Präparat ist also ein großes Plus!1
Blatt & Nuss kombiniert -
Die perfekte Ergänzung — B-Vitamine
Wir haben die perfekte Ergänzung zu unserem Ginkgo-Präparat – B-Vitamine! Folsäure und Vitamin B12 tragen zur normalen psychischen Funktion bei. Gemeinsam mit den gesundheitlichen Vorteilen des Ginkgos bietet diese Kombination synergistisches Potential für Ihre kognitive Leistung!
Was in unserem Ginkgo-Präparat steckt — und was den bedeutenden Unterschied macht!
Fermentiertes Ginkgoblatt
Was nach der Fermentation stärker wirdDas Ginkgoblatt enthält Flavonoide und Ginkgolide — die Wirkstoffe, die in Tradition und Forschung mit Durchblutung und kognitiver Unterstützung in Verbindung gebracht werden. Durch Fermentation werden die Zellwände aufgeschlossen und Wirkstoffe freigesetzt. Gleichzeitig wird die Ginkgolsäure im Blatt abgebaut.
Fermentierte Ginkgonuss
Antioxidativer Schutz — messbar verstärktDie meisten Ginkgo-Produkte verwenden nur das Blatt. Fermentura® GINKGO DUO+ enthält zusätzlich die fermentierte Ginkgonuss. In der Na-Guo-Studie (2019) sank der IC50-Wert im Ethanol-Extrakt von 15,38 mg/ml (unfermentiert) auf 5,55 mg/ml (fermentiert) — die antioxidative Schutzkraft ist fast dreimal so hoch. Gleichzeitig stieg der Flavonoidgehalt und die Ginkgolsäure wurde reduziert.2
Folsäure und Vitamin B12
Wirkung, die die EU bestätigt — nicht nur wirFolsäure und Vitamin B12 tragen zur normalen psychischen Funktion bei. Vitamin B12 trägt zusätzlich zur normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit bei.
Zugelassen EU Health Claims gemäß Verordnung (EC) Nr. 1924/2006.
Flavonoide & Ginkgolide
Durchblutung und kognitive Unterstützung — die Wirkstoffe des Blatts.
Antioxidativer Schutz
Fermentiert verarbeitet — mit messbar erhöhter antioxidativer Aktivität.
Was bei der Fermentation passiert — einfach erklärt
Joghurt, Sauerkraut, Sauerteigbrot — überall verwandeln Mikroorganismen einen Rohstoff in etwas Neues. Bei Ginkgo funktioniert es nach demselben Prinzip.
Die Ginkgosamen werden mit Starterkulturen-Kulturen beimpft. Während der Fermentation passieren zwei Dinge gleichzeitig:
Schädliches wird abgebaut
Die Ginkgolsäure — ein natürlicher Bestandteil der Pflanze, der Zellen und Nerven belasten kann — wird durch den Fermentationsprozess reduziert.
Nützliches wird verstärkt
Die antioxidative Aktivität steigt messbar, der Flavonoidgehalt nimmt zu.
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- Liu M, et al. Cellular and Molecular Neurobiology (2014); Liu W, et al. Plant Foods for Human Nutrition (2021); Na Guo et al., Journal of Food Biochemistry (2019).
- Na Guo et al., Journal of Food Biochemistry (2019).